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Kompromissvorschlag Bad Cannstatt21

Ideensammlung zum Empfangsgebäude

Kapitel 1: Berücksichtigung von Behinderten und Senioren
Kapitel 3: Weiterleitung und Verteilung von Tageslicht

Kapitel 2: Nahverkehr am Bahnhofsvorplatz

In Kapitel 1 war es nur um den inneren Fußgängerverkehr zu den Bahnsteigen gegangen. Empfangshalle, Haupteingang, Nebeneingänge und Verbindungen zum Parkhaus waren nur angedeutet. Hier soll nun zuerst die Außenansicht nachgereicht werden, bevor ich zu den äußeren Verkehrsverbindungen komme. Mit meinen Skizzen, auch mit dem Titelbild auf der Startseite mit Stichwortregister, möchte ich den Architekten nicht vorgreifen. Sie sollen nur die Randbedingungen und Größenverhältnisse darzustellen. Als Ingenieur habe ich da mehr die Funktion als die Kunst sprechen lassen. Vielleicht hat Sie der Gesamteindruck der Empfangshalle an einen Hörnerschlitten erinnert. In der Tat ist die gesamte, das südlichste Gleis umfassende Konstruktion ein großer Schlitten, der wie ein Brückenelement auf Pfeilern ruht. Das gehört mit zum Konzept der Flexibilität. Wie schon mehrfach betont, hat dieser Entwurf, wie bei Stuttgart21 geplant, nur acht Ferngleise. Im Gegensatz zum Tiefbahnhof soll es hier aber jederzeit billig möglich sein, Bahnsteigsegmente hinzu zu bauen. Dann wird die Halle auf neu gebaute Pfeiler vorgeschoben.

Eine Halle auf der Nordseite braucht dieses Verfahren nicht. Dort ist es aber dunkel und beengt. Die Nordseite habe ich nicht bearbeitet, weil sie davon abhängt, wie das alte Empfangsgebäude weiter genutzt werden soll. Wenn man darauf verzichtet, könnte die Nordseite ein Spiegelbild der Südseite sein.


 

In Bild 1 ist der Blick vom Omnibusbahnhof und den U− Bahnsteigen auf das größtenteils unter den Bahnsteigen liegende Empfangsgebäude dargestellt, also von Westen nach Osten. In Bild 2 wird ein innerer Schnitt im Bereich der Aufzüge und Rolltreppen nachgereicht, der als Ergänzung zu den Längsschnitten und Aufsichten von Kapitel 1 dienen kann. Die Eingangshalle öffnet sich zweistöckig nach Süden. Die Bahnsteig- Unterführungen in der Zwischenebene enden also auf der Südseite in einem in die Halle vorstehenden Balkon. Von diesem führt eine halbhohe Treppe zu einem Steg über die Zufahrt. Hier geht es direkt zu einer Fußgängerstraße Richtung Neckar, der 500 m entfernt liegt. Dort ist auch der Westeingang zum Cannstatter- Wasen.

Beim Vergleich von Bild 1 mit Bild 2 beachten Sie bitte die kleinen Säulen, die im Inneren des Gebäudes in relativ kurzem Raster je ein Gleis tragen. Im Bereich von U− Bahn- Station und Omnibusbahnhof lasten auf dickeren Pfeilern jeweils zwei Gleise. Diese führen über wesentlich schwerere, weiter gespannte Brücken, durch dickeren Kastenquerschnitt angedeutet. So ist das weitere Raster der Pfeiler für Omnibusse und Bahnen weniger hinderlich.

Die beiden S- Bahnsteige auf der Südseite sind kürzer. In Bild 1 und Bild 3 ist gezeigt, wie das für einen direkten Zugang von der Bahnsteigunterführung zu den U− Bahnsteigen genutzt werden kann. An der Stelle, wo sonst die Rampe zur Westhälfte der Bahnsteige beginnt, ist unter dem Bahnsteig ein Steg über die U− Bahn- Gleise hinzugefügt. Zu ihm gelangt man über eine kurze Rampe und durch drei Doppeltüren.

Für die Lage der U− Bahn- Gleise wurde angenommen, dass die Linien, die jetzt durch die Unterführung der König- Karl- Straße fahren, nach Osten zur neuen Haltestelle herausgezogen werden. Die neuen U− Bahn- Linien, die auf den heute noch dem Bahnverkehr zum/vom Kopfbahnhof dienenden Gleisen verlaufen, steigen neben den S− Bahn- Gleisen nach Westen an und überqueren die König- Karl- Straße.

Rechts unten in Bild 3 ist eine Vorfahrt für Privat- PKWs von der Daimlerstraße aus vorgesehen. Taxis können auch über den Busbahnhof zu ihrem Standplatz gelangen. Die kleinen Straßen südlich des Bahnhofsvorplatzes sollten, nur unter sich verbunden, nur für Anlieger von der Mercedes- Straße aus befahrbar sein.

Fortsetzung: Kapitel 3: Weiterleitung und Verteilung von Tageslicht


 

 
Stand 24.11.10                                           Zurück zur Startseite                      Fortsetzung: Kapitel 3: Weiterleitung und Verteilung von Tageslicht